Donnerstag, 14 April 2016 13:33

Wenn ein Flugzeug abstürzt?

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Radioaktive Abfälle sind für die Endlagerung zu heiss. Sie müssen deshalb jahrzehntelang zur Abkühlung zwischengelagert werden. Dazu werden sie in Spezialbehälter verpackt, die unter dem Begriff Castoren bekannt sind. Das Zwischenlager (Zwilag) der Schweiz befindet sich in Würenlingen im Kanton Aargau.

Donnerstag, 07 April 2016 08:16

Der lange Weg zurück

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Ein wichtiger Teil der Arbeit an den Kernkraftwerken ist deren Rückbau. Mit dem Beschluss, ein Atomkraftwerk stillzulegen, geht die Arbeit erst richtig los. Was ein Ausstieg genau bedeutet, ist in Lubmin, dem einst grössten Kernkraftwerk der ehemaligen DDR zu sehen.


Dienstag, 12 April 2016 06:42

Am besten vergessen

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Schweden und Finnland sind auf der Suche nach einem Endlager für hoch radioaktive Abfälle weit gekommen. In Finnland wird es bereits gebaut.

Donnerstag, 07 April 2016 07:39

Gorleben: Kriterien dem schlechten Standort angepasst

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Was bei der Endlagersuche alles schief gehen kann, zeigt das Beispiel Gorleben im deutschen Bundesland Niedersachsen.

Donnerstag, 07 April 2016 07:34

Ringen um Vertrauen

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Wenn erst einmal ein Ort für die Endlagerung gefunden ist, muss die Bevölkerung davon überzeugt werden. Ein schwieriges Unterfangen, wie das Schweizer Beispiel zeigt.

Mittwoch, 30 März 2016 11:18

Schwierige Neubauten

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Von den sich im Bau befindlichen Kernkraftwerken stehen zwei Drittel in den Ländern China, Indien oder Russland. In Europa ist der Bau von Atomkraftwerken der neuesten Generation zu einem Abenteuer mit ungewissem Ausgang geworden.

Mittwoch, 30 März 2016 11:17

Woher der Wind weht

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Wind- und Sonnenergie erleben einen kräftigen Aufschwung. Aber auch andere nachhaltige Energiequellen werden immer ergiebiger. Wie sehr sie Atomstrom, Erdöl und Kohle ersetzen werden, hängt nicht von den technischen Möglichkeiten, sondern vom politischen Willen ab.

Mittwoch, 30 März 2016 11:13

Schon 131 Kernkraftwerke still gelegt

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Im März 2016 organisierte die Schweizerische Energie-Stiftung in Zürich einen Kongress zum Atomausstieg. Eine Podiumsdiskussion offenbarte den tiefen Graben zwischen jenen, die an eine Zukunft der Atomenergie glauben und jenen, die sie schon längst abgehakt haben.

Geologisches Tiefenlager

  • Geologisches Tiefenlager

    Zu einem geologischen Tiefenlager gehören sowohl die Oberflächen-Anlage als auch die in mehreren hundert Metern Tiefe im Wirtgestein liegende Anlage, in der die radioaktiven Abfälle in Stollen oder Kavernen mithilfe passiver Sicherheitsbarrieren [siehe auch Geologische Barriere] dauerhaft von Mensch und Umwelt isoliert werden.

Castorbehälter

  • Castorbehälter

    Behälter zur Aufbewahrung und zum Transport radioaktiven Materials. Castor ist ein geschützter Name der Gesellschaft für Nuklear-Service (GNS). Ein gefüllter Castorbehälter wiegt 110 bis 125 Tonnen. Die Herstellung eines Castorbehälters kostet rund 1,5 Millionen Franken. Zur Aufbewahrung radioaktiver Materialien werden auch noch andere Behälter benutzt. Alle müssen aber dieselben technischen Anforderungen erfüllen. Sie weisen beispielsweise mehrere Druckräume auf.

Bis in die Ewigkeit: Ausschnitt aus dem empfehlenswerten Dokumentarfilm "Into Eternity" (2010)

Kernfusion

  • Kernfusion

    Bei der Kernfusion verschmelzen in einer Kettenreaktion zwei Atomkerne zu einem neuen Kern. Es ist dieser Prozess, der auch die Sonne in einen leuchtenden Stern verwandelt. Konkret verschmelzen bei extrem hohen Temperaturen die Wasserstoffisotope Deuterium und Tritium zu einem Heliumkern. Dies unter Freisetzung eines Neutrons und Energie. Diese Fusionsreaktion ist die Ursache für die Zerstörungskraft von Wasserstoffbomben. Seit Jahrzehnten experimentieren Forscher damit, sich dieses unglaubliche Energiepotenzial zunutze zu machen. Bislang verbrauchten die Kernfusionsversuche mehr Energie, als sie einbrachten. In Südfrankreich befindet sich der Fusionsreaktor Iter im Bau, der ab 2020 im großen Umfang Informationen über die weitere Entwicklung dieser Technologie geben soll. An dem 16 Milliarden Euro teuren Experiment sind zahlreiche Länder beteiligt. Es ist eine offene Frage, ob die Kernfusion tatsächlich einmal Strom für den Massenkonsum bringen kann. Auf jeden Fall wird dies noch Jahrzehnte dauern.

Wer wir sind

Der 2012 gegründete Verein für nachhaltigen Journalismus im Internet setzt sich für einen qualitativ hochwertigen, unabhängigen Online-Journalismus ein, der den Tag überdauert. Der Verein fördert und betreibt journalistische Webseiten, die sich Themen widmen, die in den herkömmlichen Medien kaum mehr Platz finden. Mitglieder sind Journalistinnen, Fotografen, Gestalter und Webdesignerinnen.

Das 1989 gegründete Pressebüro Seegrund ist eine feste Grösse in der Medienlandschaft. Den Schwerpunkt bilden Hintergrundberichte, Reportagen und Sachbücher. In den vergangenen Jahren sind einige Online-Magazine lanciert worden, unter anderen www.alpenmagazin.org, www.mangel-und-moral.org, und, das jüngste Kind, www.mensch-und-atom.org.

Impressum

Herausgeber:
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Redaktion:
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Übersetzung englisch:
Elana Summers


Übersetzung russisch:
Alexej Scherbakov

Dolmetscherinnen vor Ort:
Galina Kovalch (Weissrussland),
Irina Gasanova (Ukraine),
Chikako Yamamoto (Japan)


Autoren:
Martin Arnold,
seit 30 Jahren freischaffender Journalist, Buchautor und Medienunternehmer
Urs Fitze,
freier Journalist, Reportagen aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, Reisen und Umwelt

Unsere Ziele

www.mensch-und-atom.org will aufrütteln, anregen und nachdenklich machen, aber nicht provozieren und skandalisieren zu einem Thema, das uns alle angeht: Atomkraft. Es ist ein Thema, das polarisiert, das Gegner und Befürworter zu Ideologen ihrer Sache macht. Und es ist ein Thema, das Wissende und Unwissende in einer Weise trennt, die gewollte und ungewollte Abhängigkeiten schafft. Vor dem Hintergrund der aktuellen „Energiewende“-Debatten möchten wir einen kritischen Diskussionsbeitrag leisten für all jene, die mehr wissen wollen zum Thema Atomkraft. Und wir möchten einen Beitrag leisten, die tiefen ideologischen Gräben zu überwinden, die Befürworter und Gegner trennen. Denn die Wahrheit wird bei diesem Thema sehr schnell relativ bzw. relativiert, man bewegt sich auf einem Feld, in dem sich Experten, Meinungsmacherinnern, Ideologen, Betroffene, Opfer, Lobbyisten, Politikerinnen und Weltenretter tummeln. Sie alle sollen zu Wort kommen, sie sollen von ihrer Wahrheit erzählen, der Wahrheit des Strahlenopfers ebenso wie jener des Kraftwerkbetreibers, des Befürworters und der Gegnerin. Das zweite Ziel des Buches: die vielen Facetten der Wahrheit zu ergründen – und wie empfänglich wir für jene sind, die es uns bequem machen wollen.


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